Schreib-Tagebuch #1.1: Der Zauber des Anfangs

Zauber des Anfangs

Ich liege im Bett und starre die Decke an.

Da ist sie wieder, die Idee.

Genau genommen ist es ungefähr die 50. Idee, aber ich will nicht kleinlich sein.

Ich habe mal wieder eine Idee für ein Buch. Für einen Roman, um genau zu sein.

Der Ursprung der Idee

Woher kommt diese Idee jetzt auf einmal?
Sie ist mir zugeflogen, weil ich ein unfassbar kreativer Mensch bin. Spaß beiseite.

Ich habe meinen Kopf darauf trainiert, aus den alltäglichsten Situationen neue Geschichten zu machen. Jetzt war es wieder so weit. Bevor mich die Muse küssen konnte, musste ich sie lange und intensiv umwerben.
Dafür war der Kuss dann aber umso intensiver.

Die Muse hat mich schon häufiger geküsst. Ich habe ein ganzes Notizbuch voll mit Ideen. Einige sind schlecht, andere richtig schlecht. Wenige haben Potenzial, DIE EINE richtig gute war noch nicht dabei. Quasi die Harry Potter Idee, die mich auf einen Schlag berühmt macht.

Ich muss ehrlich mit mir sein: Auch die Idee heute Nacht hat kein Harry Potter Potenzial.
Aber sie hat das Potenzial für einen richtig guten Krimi.

Warum diese Idee?

Was unterscheidet diese Idee dann von den 50 in meiner Schublade?
Nichts!

ICH unterscheide mich. Ich habe die Schnauze voll vom Aufschieben. Vom Warten auf DIE große Idee, DAS eine Thema, das dann zu 100% passt. Das wird nicht kommen. Jedenfalls nicht für mich als Erstautor. Ich muss mich langsam an mein Potenzial herantasten.

Klar, einige Autoren haben mit ihrem ersten Roman bereits alle Rekorde gebrochen. Auch ich würde mich darüber freuen, damit rechnen tue ich aber nicht.

Ich bin jetzt aber soweit: Ich will endlich mein erstes Buch schreiben. Der Gedanke von heute Nacht hat das Potenzial, genau der richtige dafür zu sein. Also packe ich die Gelegenheit beim Schopfe und fange an, denn

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. - Hermann Hesse Klick um zu Tweeten

Okay, ich verschiebe es auf Morgen. Denn trotz allen Tatendranges und aller Begeisterung bin ich jetzt um halb zwei einfach zu müde.

Glück auf
Stephan

Bildquelle:
Milan Popovic  | Unsplash, CC0


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