Schreib-Tagebuch #1.3: Ist das jetzt die Hälfte?

40.162!

Wahnsinn! Ich wusste nicht, dass ich so viele Wörter sinnvoll hintereinander schreiben kann.

Zu Beginn des Schreibens bin ich davon ausgegangen, dass ein normaler Krimi zwischen 60.000 – 80.000 Wörter hat. Daran habe ich mich immer orientiert. Ich habe also die Hälfte geschafft. Ein geiles Gefühl!

Aber ist es jetzt wirklich die Hälfte? Wenn ich mir ansehe, an welchem Punkt ich gerade in meinem Plot bin, habe ich die Hälfte vor ungefähr drei Kapiteln überschritten. Stand jetzt würde ich bei knapp 75.000 Wörtern auskommen. Wobei die absolute Zahl nicht entscheidend ist.
Es gibt Bücher, die ziehen sich endlos in die Länge. Als hätte der Autor (so wie ich gerade) eine feste Wortzahl im Kopf, die er unbedingt erfüllen muss. Da sind mir die Bücher doch deutlich lieber, die kürzer und knackiger sind. Mal sehen, wohin mich meine Reise führt.

Thematisch habe ich den Höhepunkt überschritten und bin bei der ersten abfallenden Spannung. Es scheint alles gut zu werden.

Wenn du meinen Blogbeitrag über das Plotten gelesen hast, weißt du, dass ich mich am 5-Akter orientiere. Es kommt also bald das Retardierende Moment, das der Geschichte noch einmal einen neuen, überraschenden Schwung gibt.

Ob ich dann meine 80.000 Wörter erreiche, kann ich jetzt nicht abschätzen. Ich werde meine Zeit am Buch einfach genießen und sehen, wohin es mich führt.

Glück auf
Stephan


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